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SPD verlangt Informatikunterricht in allen Schularten

Der SPD-Bildungsexperte Dr. Stefan Fulst-Blei hat die Entscheidung von Grün-Schwarz, Informatikunterricht zunächst nur in Klassenstufe 7 an den allgemein bildenden Gymnasien einzuführen, scharf kritisiert. „Die Landesregierung spielt Schularten gegeneinander aus, trägt der Digitalisierung nicht Rechnung und schadet dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, so Fulst-Blei. Die Arbeitswelt verändere sich massiv durch die Digitalisierung. Darauf müsse man die Schüler an allen weiterführenden Schulen vorbereiten.

„Grün-Schwarz setzt mit seinem Sparkurs die beruflichen Perspektiven der jungen Generation aufs Spiel“, sagte Fulst-Blei. Man dürfe die Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen jetzt nicht auf unbestimmte Zeit vertrösten. Das sei unverantwortlich und kurzsichtig. „Es darf keine Schulen erster und zweiter Klasse geben. Wir müssen alle mit in die digitale Zukunft nehmen und den Informatikunterricht flächendeckend einführen.“ Es sei grundfalsch, den vom früheren Kultusminister Stoch (SPD) eingeschlagenen Weg für die zeitgleiche Einführung von Informatikunterricht an allen Schularten zu verlassen.

Ministerpräsident Kretschmann warf Fulst-Blei Zynismus vor, wenn dieser eine breite Digitalisierungsoffensive ankündige, zeitgleich aber Lehrerstellen für den Informatikunterricht streiche. Von Kultusministerin Eisenmann kämen keine wirklichen Impulse für die pädagogische Umsetzung einer qualitativen Digitalisierung im Unterricht. „Die CDU wird die Digitalisierung nicht einfach aussitzen können, auch wenn sie mit diesem Zukunftsthema offensichtlich überfordert ist“, betonte Fulst-Blei.

 

Stuttgart, 15. Februar 2017
Martin Mendler, Pressesprecher